Data & Analytics


Information & Data Management

Steigerung der Datenqualität durch klare Zuständigkeiten

Darum geht es


Das Information & Data Management verfolgt mehrere Ziele. Hauptfokus ist die Einführung einer Data Governance bei Helvetia: Jeder Fachbereich hat mind. einen dedizierten Data Owner. Dieser hat die fachliche Entscheidungskompetenz über die ihm zugewiesenen Daten während des gesamten Lifecycles. Der Data Owner wird von Data Stewards aus dem eigenen Fachbereich unterstützt. Sie sind sozusagen die «Ausführungsorgane» (operativ) und kümmern sich um die optimale Datenpflege. Zusätzlich zur Data Governance wird ein Business Data Model (BDM) aufgebaut, in welchem die wichtigsten Daten von Helvetia (sog. Core Business Information) beschrieben und wo sinnvoll einheitlich strukturiert werden. Das BDM führt damit eine einheitliche, fach- und systemunabhängige Daten-Sprache ein. Damit lassen sich künftig effizienter und zielgerichteter Daten im Unternehmen finden, nutzen und auswerten (z.B. KPI Reporting). Als drittes Element wird ein zentrales Data Quality Management (DQM) eingeführt: Daten sind eine entscheidende Ressource für Helvetia, können aber nur dann sinnvoll genutzt werden, wenn deren Qualität ausreichend ist. Das DQM vereinheitlicht fachübergreifende Qualitätsansprüche und stellt Mittel zur Überprüfung der Datenqualität zur Verfügung. Damit können die Fachbereiche mangelhafte Daten gezielt aufspüren und entscheiden, mit welchen Massnahmen sie die Qualität verbessern können (durch Mutation oder Prozessanpassung). Das Projekt leitet sich direkt aus den strategischen Zielen von Helvetia ab, stärkt das Bewusstsein für die Bedeutung von Daten und v.a. der Datenqualität und weist klare Zuständigkeiten zu. Das Projekt wurde von der Fachstelle Data Trust im Ressort Data & Analytics vorangetrieben.

Das sind die Wertbeiträge


Kostenreduktion

  • Durch eindeutige Verantwortlichkeiten werden klare Zuständigkeiten geschaffen: Durch Verbesserung der Datenqualität können Kosten gesenkt und die Effizienz gesteigert werden.

Risikomitigation

  • Data Governance schafft ebenfalls klare Zuständigkeiten für weitere Themen wie Datenschutz und Information Security. Dadurch können z.B. Datenzugriffe einheitlicher und effektiver verwaltet werden.

Performance Optimierung

  • Geordnete Zugriffe und gezielte Verwendung von Daten können bei der Umsetzung von Change-Projekten unterstützen.

Innovation & Befähigung

  • Nur qualitativ hochwertige Daten bieten eine geeignete Grundlage für optimale Analytics-Tätigkeiten und damit aussagekräftige und inhaltlich plausible Reportings.
  • Das Business Data Model befähigt alle betroffenen Mitarbeitenden, die Fachanforderungen richtig umzusetzen.
  • Ein einheitliches Information & Data Management unterstützt Digitalisierungsvorhaben.

So geht es weiter


Weiterentwicklung des BDM (Modellierung der Daten), Einführung eines zentralen Dateninventars (Helvetia Data Catalog) sowie Operationalisierung des Data Quality Managements in den (kundenfokussierten) Fachbereichen.

Fragen?

Mathias Trachsel

Projektleiter Information & Data Management Strategy

Ressort: Data & Analytics

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Giuseppe Fragnelli

Head Data Trust

Ressort: Data & Ananlytics

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