Jederzeit «Best Partner» sein.

Helvetia Österreich geht gestärkt aus der abgeschlossenen Strategieperiode hervor und konnte ihre Marktposition deutlich ausbauen. Mit helvetia 20.25 wird der Weg, am österreichischen Markt zu wachsen, erfolgreich fortgesetzt.

Text Christina Steinkellner Foto Christian Husar

«Unser Anspruch, beste Partnerin für den Vertrieb zu sein, zeichnet uns auch in Krisen­zeiten aus, so konnten wir trotz Corona-bedingter Einflüsse unsere Servicequalität auch in schwierigen Zeiten aufrechterhalten», sagt Thomas Neusiedler, CEO Österreich.

Wo steht Helvetia Österreich am Ende der Strategieperiode helvetia 20.20 und was wurde erreicht?

Der Abschluss des Geschäftsjahres 2020 wie auch der Strategieperiode war für uns sehr erfreulich: Erstmals in der Geschichte von Helvetia Österreich konnte beim Gesamtprämienvolumen die 500-Millionen-Euro-Marke geknackt werden. Auch konnte, trotz der Folgen von Covid-19, die Strategieperiode in allen Zielbereichen erfolgreich abgeschlossen werden. Wir haben unsere Position als attraktive und zukunftsorientierte Arbeitgeberin gefestigt, erzielten ertragreiches Wachstum über unseren Vertriebsausbau und konnten über den Markt wachsen. Mit den umgesetzten Zielen wurde ein Mehrwert für Kundinnen und Kunden sowie für unsere Vertriebspartner geschaffen.

In der Strategie helvetia 20.25 wird von der Voraussetzung «Best Partner» gesprochen. Was bedeutet dies für Helvetia Österreich?

Wir wollen uns mit flexiblen und digitalen Lösungen als relevante Partnerin für unsere Kundinnen und Kunden sowie für unsere Vertriebspartner positionieren. Darüber hinaus setzen wir weiterhin auf unser Mehrwege-Vertriebskonzept, damit unsere Kundinnen und Kunden den jeweils für sie passenden Vertriebspartner und -weg wählen können – so heben wir uns als beste Partnerin klar von unseren Mitbewerbern ab.

Bereits während der Strategieperiode helvetia 20.20 startete bei Helvetia

«Erstmals in der Geschichte von Helvetia Österreich konnte beim Gesamtprämienvolumen die 500-Millionen-Euro-Marke geknackt werden.»

Österreich die Gewerbeoffensive. Wie unterstützte diese Offensive die Zieler­reichung und inwieweit spielt diese bei der Strategie helvetia 20.25 eine Rolle?

Mit der Gewerbeoffensive rücken wir Österreichs Klein- und Mittelbetriebe (KMU) in den Fokus mit dem Ziel, die Entwicklung und den Ausbau des Firmenkundengeschäfts im Bereich Gewerbe voranzutreiben. Bestehende Produkte wurden im Zuge der Offensive bereits mit einem umfassenden Relaunch auf die Ansprüche unserer Firmenkunden aus unterschiedlichen Branchen abgestimmt. Diese Produktanpassungen bildeten eine wesentliche Basis und spielen auch bei der Strategie helvetia 20.25 eine wichtige Rolle: Mit der Gewerbeoffensive möchten wir weiterhin moderne und angepasste Deckungskonzepte anbieten, mit dem Ziel, in ausgewählten KMU-Segmenten unter den Top 3 zu sein.

Helvetia Österreich verfügt über ein gut funktionierendes Vertriebsnetz. Welche weiteren Marktzugänge will man weiterentwickeln?

Mit derzeit 39 Standorten sind wir flächendeckend in Österreich vertreten und können, ob über digitale Kanäle oder klassisch im direkten Gespräch, den kontinuierlichen Austausch mit unseren Kundinnen und Kunden gewährleisten. Unser Anspruch, beste Partnerin für den Vertrieb zu sein, zeichnet uns auch in Krisenzeiten aus, so konnten wir trotz Corona-bedingter Einflüsse unsere Servicequalität auch in schwierigen Zeiten aufrechterhalten.

Wie sind die Vertriebspartner eingebunden?

Im Zuge unserer Gewerbeoffensive wurde das Vertriebsteam punktuell mit Gewerbekoordinatoren verstärkt, um regionale Vertriebsmitarbeitende bei ihren Agenden zu unterstützen. Wir setzen in der neuen Strategieperiode auch künftig auf die Weiterentwicklung des Vertriebsausbaus und einen flächendeckenden Service. Im Bankenvertrieb und im Online-Auftritt mit unserer Marke SMART möchten wir weiter selektiv wachsen.

«Mit der Gewerbeoffensive rücken wir Österreichs Klein- und Mittelbetriebe (KMU) in den Fokus.»

Helvetia ist seit Jahren eine top Arbeitgeberin. Wie geht Helvetia Österreich die neuen Herausforderungen am Arbeitsplatz an?

Als attraktive Arbeitgeberin legen wir in unserer Unternehmenskultur bewusst einen starken Fokus auf das Wohlbefinden und die gute Zusammenarbeit unserer Mitarbeitenden. Flexible Arbeitsformen gewinnen einen immer höheren Stellenwert in der Gesellschaft. Auch bei Helvetia wird flexibles Arbeiten im Homeoffice und Büro ermöglicht, mit dem Projekt «New Work» reagieren wir auf neue Anforderungen. So möchten wir unseren Mitarbeitenden die Vorteile der digitalen Vernetzung, wenn notwendig, und das persönliche Zusammenarbeiten, wenn möglich, bieten.

Welche der vier strategischen Prioritäten «Kunden-Convenience», «Passendes Angebot», «Profitables Wachstum» und «Neue Chancen» stehen für Helvetia Österreich im Vordergrund?

Ganz im Sinne von «einfach. klar. helvetia» werden wir auch künftig unsere Prozesse vereinfachen und die Effizienz erhöhen, um so eine hohe Kunden-Convenience und -Zufriedenheit zu erreichen und um unsere Vertriebspartner und Kunden langfristig an uns zu binden. Zudem forcieren wir die Weiterentwicklung unserer Produktlandschaft. Der Fokus liegt hier unter anderem im Bereich Cyber-Versicherung oder auch in der Weiterentwicklung von SMART. Wir halten an den Ansprüchen, die wir mit der Positionierung als top Arbeitgeberin an uns stellen, fest. Damit wir auch künftig für unsere motivierten Mitarbeitenden ein Unternehmen sind, in dem sie sich wohlfühlen.

Wo möchte Helvetia Österreich 2025 stehen? Wie soll man sie im Markt wahrnehmen?

In den nächsten Jahren setzen wir den Fokus verstärkt auf Themen der Digitalisierung, um unsere Mitarbeitenden für qualitative Beratung und Tätigkeiten freizuspielen. Wir fördern innovative Ideen, um unser Geschäftsmodell voranzutreiben und unser Unternehmen zukunftsfähig zu halten. Wir möchten auch im Jahr 2025 in Sachen Wachstum und Profitabilität beim österreichischen Versicherungsmarkt ganz vorne mit dabei sein – also als ein gewinnendes und nachhaltiges Unternehmen wahrgenommen werden.

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