Digital Detox, ja oder nein?

So

Ein gelegentlicher Digital Detox tut jedem gut. Der Informationsaustausch über die sozialen Kommunikations-Medien führt leider dazu, dass wir uns weniger mit Freunden und Kollegen persönlich treffen. Ferienerlebnisse oder Hochzeitseinladungen werden via Facebook und Co. bekannt gegeben. Man «sieht» sich nur noch online. Wir sind weniger unter Freunden und verbringen mehr Zeit alleine mit unserem Tablet oder Smartphone. Unsere Umgebung und uns selbst nehmen wir immer weniger bewusst wahr. Mit dem Blick aufs Smartphone im Tram, Zug oder an der Bushaltestelle befinden wir uns vermehrt in gebückter Körperhaltung. Dabei wären ein aufrechter Gang und der Blick geradeaus wichtig für die Sauerstoffversorgung. Immer weniger schenken wir auch unsere uneingeschränkte Aufmerksamkeit unserem Gegenüber. Die Wahrnehmung von Emotionen wird deshalb immer schwieriger. Denn ein Smartphone lächelt nicht zurück. Es sind in erster Linie nicht die Tools, die schädlich sind. Sondern unser Verhalten, unser Umgang mit ihnen und die Zeit; diese sollten wir achtsam gestalten, um konzentrierter und effizienter zu arbeiten und ein gesünderes Leben zu führen. So lässt sich Stress am Arbeitsplatz und in der Freizeit reduzieren beziehungsweise vermeiden.

Text Anne Forster-Berger
Foto Anna-Tina Eberhard

Anne Forster-Berger arbeitet seit 2017 bei Helvetia Versicherungen im Ressort Leadership & Corporate Culture und begleitet die kulturelle Weiterentwicklung des Unternehmens.


Geburtsjahr: 1980

Geburtsort: Bonn

Gelebt in: Bonn, München, San Francisco, New York City, Zürich

oder so

Für mich persönlich ist im Alltag ein Detox-Tag vom Smartphone undenkbar. Als Aktivmitglied eines Vereins ist die Kommunikation und Erreichbarkeit via dieses Medium essenziell. Zudem muss, soll und will ich als erwerbstätige Mutter von zwei Kindern jederzeit für den Notfall erreichbar sein. In den Sommerferien jedoch herrscht bei uns in der Familie Internetverbot – da legen wir das Smartphone weg und geniessen die gemeinsame Zeit. Doch wie weit reicht der Verzicht auf Smartphone, iPad und Co.? Welche Apps sind erlaubt, welche nicht? Darf man beispielsweise am Detox-Tag Fotos machen? Das geht ja unterwegs meist nur mit dem Smartphone. Ist mit Detox nur der Verzicht auf die Sozialen Netzwerke gemeint? Oder gilt die Regel auch für E-Mails und eReader? Wie ich es trotz Familienverpflichtungen zeitweise offline schaffe? In den Familienferien frage ich nicht nach dem WLAN-Code, sondern nutze die Gelegenheit für einen Detox. Die gemeinsamen Erlebnisse am Strand mit der Familie lassen sich schliesslich besser und nachhaltiger im Herzen registrieren als am Smartphone.

Text Tamara Outon
Foto Anna-Tina Eberhard

Tamara Outon arbeitet seit Juni 2013 bei Helvetia Versicherungen und ist im International Incoming Business tätig.

Geburtsjahr: 1975

Geburtsort: St. Gallen

Gelebt in: Speicher, Wolfhalden, Trogen

Glücksmomente
Was ist Glück, was macht uns glücklich und wie kann das individuelle Glücksempfinden die Zufriedenheit einer ganzen Gesellschaft erhöhen? Mit diesen und ähnlichen Fragen befasst sich die neue Kundeninformation Private Vorsorge. Auf spannende Weise verknüpfen wir unser Kernthema Sicherheit mit Erkenntnissen aus der Glücksforschung. Helvetia Kunden der Privaten Vorsorge erhalten die Broschüre im Januar 2020. Für alle anderen gibt’s Glück zum Nachlesen unter www.helvetia.ch/glück-broschüre.

viva. leben.