Mit #Digi-Level zu einem digitalen Beratungserlebnis.
Die Digitalisierung verändert die Kundenberatung – auch bei Helvetia. Mit Tools wie heliX Prospect Zone und UW@POS-Unterzeichnung der Offerte sowie der Vorsorgeanalyse über vlot wird der Beratungsprozess effizienter, transparenter und individueller. Drei Generalagenten berichten, wie sie diese digitale Transformation aktiv mitgestalten: Vincent Lehmann, GA Neuchâtel, Region West, Andreas Rothacher, GA Rheinfelden, Region Mitte und Michele Morisoli, GA Bellinzona, Region Ost.
Text Fabian Eichmann Fotos zVg.

Michele Morisoli, GA Bellinzona, Region Ost

Andreas Rothacher, GA Rheinfelden, Region Mitte

Vincent Lehmann, GA Neuchâtel, Region West
Was einst mit vereinzelten digitalen Anwendungen begann, ist heute gelebter Alltag: Digitale Tools bestimmen bei Helvetia zunehmend den Beratungsalltag. Um die Nutzung digitaler Hilfsmittel weiter zu fördern, hat Helvetia mit den #Digi-Level-Kennzahlen eine Möglichkeit geschaffen, den digitalen Fortschritt zu überwachen und voranzutreiben. Die unternehmensweit etablierten Kennzahlen untersuchen folgende fünf Bereiche der Vertriebsmitarbeitenden:
Kontaktdatenerfassung: Ziel ist 95 % aller Kundendaten (Mailadresse und Telefonnummer) vollständig in einem zu erfassen.
Digitale Offerierung: 70 % der heliX-Offerten sollen über die Prospect Zone digital durch den Kunden unterzeichnet werden.
Digitaler Abschluss: 90 % der Einzelleben-Abschlüsse sollen über den digitalen und papierlosen Prozess (UW@POS) der Kundenberatung erfolgen.
Digitale Vorsorgeanalyse: Jeder und jede Beratende hat zum Ziel, alle Kundinnen und Kunden auf ihre Vorsorge anzusprechen und mindestens zwei digitale Vorsorgeanalysen pro Woche über das Tool «vlot» durchzuführen.
Digitaler Postversand (DPV): Ziel ist, dass 70 % der Kundinnen und Kunden ihre Dokumente und Rechnungen über die myHelvetia-App erhalten.
Vorteile für alle Parteien
Der digitale Wandel bringt Vorteile – für die Kundschaft und die Beratenden. Andreas Rothacher spricht von einem «schlanken, kostengünstigen Beratungsprozess, der das Kundenerlebnis verbessert». Vincent Lehmann betont die Möglichkeit, schneller und gezielter auf Kundenbedürfnisse einzugehen und Michele Morisoli ergänzt, dass auch bei älteren Kundinnen und Kunden eine wachsende Akzeptanz für die digitale Beratung erkennbar ist.
Die Beratung ist heute nicht nur schneller, sie ist oft auch flexibler. Anpassungen können im Gespräch mit den Kunden direkt umgesetzt werden. Michele betont: «Früher mussten wir nachträglich neue Offerten schicken. Heute kann der Kunde oder die Kundin sie direkt am Smartphone prüfen und abschliessen.»
Vincent hebt zusätzlich noch Standardisierungsvorteile hervor: «Tools wie heliX standardisieren unsere Abläufe und sorgen für mehr Effizienz im Beratungsprozess.» Diese steigende Flexibilität führt gemäss Andreas zu einer vollständigen Dokumentation des Beratungsgesprächs, auch wenn ortsunabhängig und papierlos gearbeitet wird.
Vertrauen als Schlüssel zum Erfolg
Die Generalagenten sehen in #Digi-Level ein sinnvolles Steuerungsinstrument. Doch der Erfolg digitaler Systeme steht und fällt mit dem Vertrauen der Nutzenden. Für Andreas ist genau das eine zentrale Führungsaufgabe: «Wir müssen Sicherheit im Umgang mit digitalen Systemen schaffen – nur wer ihnen vertraut, nutzt sie konsequent.»
Auch Michele setzt auf eine aktive Begleitung des digitalen Wandels. Er betont: «Wir analysieren monatlich die Zahlen, identifizieren Hürden und teilen gute Beispiele aus dem Team.» Der offene Austausch hilft, Unsicherheiten abzubauen und Potenziale gezielt zu nutzen.
Vincent wiederum fördert gezielt eine Kultur der Innovation. «Ich stelle Ressourcen für Schulungen bereit und gehe bei der Nutzung digitaler Tools mit gutem Beispiel voran», sagt er. «Nur so entwickeln wir uns gemeinsam weiter.»
«Die Beratung ist heute nicht nur schneller, sie ist oft auch flexibler.»
Die Zukunft ist hybrid
Der Blick nach vorn zeigt ein klares Bild: Die persönliche Beratung bleibt zentral, wird jedoch zunehmend digital unterstützt.
Gerade bei komplexen und beratungsintensiven Themen wie der Vorsorge bleiben persönliche Gespräche laut den Generalagenten ein unverzichtbarer Bestandteil. Einfachere Anliegen – etwa ein Fahrzeugwechsel oder administrative Änderungen – werden hingegen vermehrt digital abgewickelt.
Die Kombination aus persönlicher Nähe und digitalen Möglichkeiten schafft Effizienz, ohne die Vertrauensbasis zu unterminieren.

Ein Fehler wird zum Erfolg
Ein Chemiker bei 3M wollte einen superstarken Klebstoff entwickeln, doch das Ergebnis war ein schwacher Haftkleber. Jahre später erkannte ein Kollege das Potenzial für wiederverwendbare Notizzettel – so entstand das Post-it, ein Paradebeispiel für Innovation, die nicht geplant war.